Musik zu St. Katharina Horw

Jahresprogramm 2022/23
Konzerte in der Pfarrkirche St. Katharina Horw 

 

Sonntag, 13. November 2022, 17.00 Uhr
Nordland
Vokalmusik mit dem Konzertchor Harmonie Zürich

Die baltische Chormusik ist eng verbunden mit dem nationalen Bewusstsein. Lieder über Heimat oder Vaterland zu singen und damit nicht die Sowjetunion zu meinen, konnte für Esten, Letten und Litauer bis zum Ende der 1980er Jahre jedoch nicht nur Gefängnis und den Verlust der Arbeitsstelle, sondern gar die Deportation nach Sibirien bedeuten. Während der Perestroika sang man bei friedlichen Demonstrationen traditionelle Volkslieder. Die «Singende Revolution» ging in die Geschichte ein und brachte den drei Staaten letztlich ihre Unabhän- gigkeit. Der Konzertchor Harmonie Zürich unter der Leitung von Peter Kennel singt Werke von Pēteris Vasks (Lettland) und Vytautas Miškinis (Litauen) sowie des norwegischen Komponisten Knut Nystedt. Silviya Savova-Hartkamp, Violi- ne, und Martin Heini, Orgel, begleiten den Chor und kontrastieren das Programm mit Instrumentalmusik von Johann Sebastian Bach.



Sonntag, 11. Dezember 2022, 17.00 Uhr
In Freezing Winter Night
Abendlob im Advent

«A Ceremony of Carols» gilt zweifellos als eines der beliebtesten Werke der englischen Chorliteratur. Benjamin Britten schrieb es für Frauenchor und Harfe vor genau achtzig Jahren während dem zweiten Weltkrieg. Bei den elf Sätzen handelt es sich meist um Weihnachtslieder. Aber auch das Wiedererwachen des Frühlings wird besungen, etwa im «Spring Carol». Gustav Holst – auch er Brite – schrieb dreissig Jahre zuvor die «Choral Hymns from the Rig Veda». Der Rigveda, der die Textgrundlage für dieses Lob auf die Schöpfung bildet, gehört zu den wichtigsten Schriften des Hinduismus. Clara Kost leitet den Frauenchor ad hoc. In Impulsen und Gebeten nimmt Benedikt Wey Bezug auf die gesungenen Werke.



Sonntag, 8. Januar 2023, 17.00 Uhr
Barockes Dreigestirn
Kammermusik von Bach, Händel und Telemann

Die drei Zeitgenossen Bach, Händel und Telemann sind sich zwar niemals gleichzeitig begegnet. Händel und Telemann pflegten ihre in der Jugend ge- knüpfte Freundschaft, Telemann war Patenonkel von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel. Händel und Bach trafen sich jedoch nie. Denn als Bach 1719 in Halle eintraf, reiste Händel gerade ab. Und dennoch sind die Einflüsse, die diese Kom- ponisten aufeinander ausübten, für jeden Musikfreund ein spannendes Erlebnis. Pius Strassmann (Blockflöte), Sabine Stoffer (Violine), Matthias Jäggi (Viola), Pierre Augustin Lay (Violoncello), Martin Heini (Truhenorgel) und Teun Braken (Cembalo) interpretieren konzertante Werke der wohl bedeutendsten Kompo- nisten des deutschen Barocks.



Sonntag, 5. März 2023, 18.30 Uhr
The Plank
Grosses Orgel-Kino für die ganze Familie

Wer kennt sie nicht, die Stummfilm-Komödien von anno dazumal? «The Plank» ist gespickt mit Slapstick-Szenen und sorgt für rasante Unterhaltung. Der Film handelt von den Missgeschicken zweier Bauarbeiter beim Verlegen eines Die- lenbodens. Nachdem einer der beiden die letzte Planke zum Heizen verbraucht hat, müssen die unglücklichen Schreiner Ersatz besorgen, was sie aber in uner- wartete Schwierigkeiten bringt. Der Stummfilm-Experte Felix Wicki präsentiert den Film mit einem analogen Film-Projektor und sorgt für das authentische Kinofeeling. Tobias Willi, Professor für Orgel und Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste, improvisiert dazu live die passende Filmmusik. Ein unvergessliches Erlebnis der Extraklasse ist garantiert.


 
Sonntag, 7. Mai 2023, 18.30 Uhr
Mon orgue, c’est un orchestre
Orgelrezital mit Martin Heini

César Franck, der Begründer des französisch-symphonischen Orgelstils, verglich die Orgel mit einem Orchester. Entsprechend behandelte er sie satztechnisch und klanglich wie ein Symphonieorchester. Kurz vor seinem Tod vollendete er den Choral E-Dur, der als Meisterwerk und musikalisches Testament gilt. Franck, des- sen Einfluss bis weit ins 20. Jahrhundert reicht, prägte auch Maurice Duruflé ent- scheidend. In der Suite Op. 5 lotet dieser die technischen und klanglichen Mög- lichkeiten aus. Sie besticht durch magische Suggestionskraft und überbordende Virtuosität. Dazu bildet Clérambaults Suite du deuxième ton einen spannenden Kontrast. Sie entstand mehr als 200 Jahre früher, als die französische Orgelmusik zur Zeit des Sonnenkönigs Louis XIV. bereits eine erste Hochblüte erlebte.



Dienstag/Mittwoch, 13./14. Juni 2023
Weck, Worscht un Woi
Orgelfahrt mit Simon Hebeisen und Martin Heini

Das legendäre Marktfrühstück mit Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein) steht für das Lebensgefühl von Mainz. Am Samstag verwandelt es den Liebfrauenplatz am Hohen Dom jeweils zum gemütlichen Treff für Feinschme- cker. Derweil lässt im Innern des 1000-jährigen Bauwerks das wohl spektaku- lärste Orgelprojekt der Gegenwart die Herzen der Orgelliebhaber höherschlagen. Es wurde in einer einzigartigen Koproduktion der beiden Orgelbauwerkstätten Rieger und Goll konzipiert und umfasst drei Teilorgeln mit insgesamt 206 Regis- tern und vier Spieltischen. Rheinaufwärts sorgt die Christuskirche in Mannheim für einen weiteren Höhepunkt. Die Steinmeyer-Orgel von 1911 ist als eine der we- nigen grossen Konzertorgeln ihrer Zeit beinahe unversehrt erhalten geblieben. Mit ihren 98 Registern stellt sie ein klangliches Dokument von einmaligem Wert dar.

*Das genaue Datum wird zu einem späteren Zeitpunkt publiziert.

 


 
Disposition der Goll-Orgel (1996)

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Aktuell

Cover CD Goldbergvariationen

"Gesetzt bleibt, dass die Goldberg-Variationen ein technisch höchst anspruchsvolles Werk sind, über das es zudem einen grossen Bogen zu spannen gilt. Martin Heini, der sich auf diese Herausforderung einlässt, löst die Aufgabe mit handwerklicher Souveränität und musikalischer Feinfühligkeit." (MUSIK & THEATER)

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Konzerte 

7. Mai 2023
Pfarrkirche St. Katharina Horw

13. Mai 2023
Lukaskirche Luzern

14. Mai 2023
Lukaskirche Luzern

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Kontakt

Martin Heini
Stirnrütistrasse 30
CH-6048 Horw

+41 41 342 08 29
+41 79 414 63 49

organist(at)martinheini.ch

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