St. Anton im Montafon 4.8.2018

4. August 2018, 17.30 Uhr, Pfarrkirche St. Anton im Montafon/Österreich
Vo Bärg ond Tal

Montafoner Resonanzen

Matthias Kofmehl, Alphorn
Martin Heini, Orgel


 

Hier prallen Gegensätze aufeinander: Das Alphorn mit seinen archaischen reinen Naturklängen und das mechanische Wunderwerk Orgel. Der ausgehöhlte Baumstamm ist auf die Obertonreihe beschränkt, steht für die urtümliche Natur und ist das klingende Symbol der Schweiz. Die Orgel in der Kirche von St. Anton ist gerade mal 19 Jahre alt. Technisch ausgefeilt steht ihr mit ihren unzähligen Pfeifen der ganze Kosmos der Chromatik in vielfachen Klangschattierungen zur Verfügung.
Dem Hornisten Matthias Kofmehl und dem Organisten Martin Heini gelingt es, ihre konträren Instrumente zu einer „Liaison dangereuse“ zusammen zu führen. Klassische Alphornkonzerte etwa von Leopold Mozart bleiben ausgespart. Die beiden Schweizer erkunden mit ihrem Nationalinstrument neue Seiten ihrer Heimat. Die Orgel lernt den Jutzer, die Engel drehen einen Walzer. Das Alphorn entpuppt sich als hippes Kommunikationsmedium und es zeigt sich, dass auch in den Karpaten, in Äthiopien oder den Anden die Hirten mit dem Alphorn rufen. Zu guter Letzt tanzt selbst das Hornvieh zu Ehren des Hl. Antonius durch die Kirche. Denn immerhin ist der Patron der Pfarre auch für den Schutz der Bauern und ihrer Nutztiere zuständig.

P. Anselm Schubiger
Marcia di S. Cecilia

Carl Rütti
Suite Pastorale

Hans Aregger
Gibeljutz 

Louis J.A. Lefébure-Wély
Sortie

Ferenc Farkas (1905-2000)
Echo des Carpathes

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Carl Rütti
Söldnerfantasie

Vincent Lo
Nokia-Fuge

Hans-Jürg Sommer
SMS aus den Alpen

Julien Bret
La valse des anges

Hans-Jürg Sommer
Suite für Hornvieh